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Gelungenes zweites Statusseminar in Frankfurt bildet Halbzeitmeilenstein

Am 29. und 30. Oktober fand das zweite Statusseminar der Förderinitiative „InnoEMat – Innovative Elektrochemie mit neuen Materialien“ im DECHEMA-Haus in Frankfurt a.M. statt. Erstmalig lag ein Schwerpunkt auf Möglichkeiten zur Überführung von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis.

Über 100 Teilnehmer aus Industrie und Forschung folgten der Einladung der wissenschaftlichen Begleitmaßnahme InnoEMatplus nach Frankfurt und belegten damit das große Interesse an aktuellen Forschungsergebnissen aus den insgesamt 17 InnoEMat-Verbundprojekten. Das zweite Statusseminar bildete den Halbzeitmeilenstein der Förderinitiative und zugleich eine Plattform für den interdisziplinären Austausch sowie für eine noch intensivere fachliche Vernetzung zwischen allen beteiligten Akteuren.

So präsentierte sich am ersten Veranstaltungstag jedes Verbundprojekt mit einem eigenen Übersichtvortrag sowie mit einem bzw. auch mehreren Postern in einer begleitenden Posterausstellung. Zudem wurde den Teilnehmern erstmalig anhand verschiedener Exponate und Demonstratoren ein praktischer Eindruck in aktuelle Forschungsinhalte vermittelt und somit eine intensive fachliche Interaktionen unterstützt: „Im Vergleich zum ersten Statusseminar von 2017 kamen die Fachleute erfreulicherweise deutlich schneller miteinander ins Gespräch.“, stellte der federführende Organisator Dr. Alexis Bazzanella (DECHEMA) nach der Veranstaltung  fest.

Das Begleitprojekt selbst wird gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik (DGO), der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) und von der Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA) umgesetzt und hat die Aufgabe, die einzelnen Verbünde bei der Öffentlichkeitsarbeit, der Vernetzung, dem Austausch und der Verwertung ihrer Ergebnisse nachhaltig zu unterstützen.

Angebote für den Technologietransfer

Am zweiten Veranstaltungstag bildete die Vorstellung verschiedenster Förderinstrumente für Gründungswillige den Auftakt für ein besonderes Highlight des Statusseminars: Zwei innovative Start-Ups mit Fokus auf spezielle galvanotechnische Prozesse (Biconex GmbH und Galvano Pro GmbH) berichteten über ihren Weg von der Idee bis hin zur erfolgreichen Unternehmensgründung und vermittelten damit einen sehr realen Bezug zur praktischen Umsetzung von Forschungsergebnissen, was die positiven Reaktionen des Auditoriums bestätigten. Abgerundet wurde die Veranstaltung  mit Übersichtsvorträgen zu drei fachlich relevanten Förderinitiativen des BMBF.

Feedback zum 2. Statusseminar durchweg positiv

„Auch nach dem 2. Statusseminar haben uns wieder viele Teilnehmer ein positives Feedback über die Inhalte und den Ablauf vermittelt. Anregungen und Hinweise nehmen wir jederzeit gerne auf, um diese bei der Organisation des nächsten Statusseminars einfließen zu lassen!“, betont Dr. Daniel Meyer (DGO) vom wissenschaftlichen Belgleitprojekt InnoEMatplus.

3. Statusseminar im Rahmen der WW2019

Der Termin für das dritte und zunächst letzte InnoEMat-Statusseminar steht ebenfalls bereits fest:  Die erstmals öffentliche Veranstaltung wird vom 18.-20.09. im Rahmen der Werkstoffwoche 2019 in Dresden von der DGM organisiert.